Internationaler Besuch in unserer Kita: Pädagogischer Austausch über Ländergrenzen hinweg

Wir durften uns in unserer Einrichtung über ganz besonderen, internationalen Besuch freuen: Im Rahmen der International Sustainability Week der FH Südwestfalen besuchte uns eine Delegation von Studierenden der Kindheitspädagogik. Begleitet wurden sie von Studierenden der Partneruniversitäten aus Finnland und Schweden. Gemeinsam wollten die angehenden Fachkräfte Einblicke in unsere pädagogische Arbeit und unsere Konzepte gewinnen.

Teambild
Besuch der Studierenden aus Schweden und Finnland

Ein interaktiver Rundgang durch die Kontinente
Um unseren Gästen unsere offene Arbeit und das Raumkonzept lebendig zu vermitteln, haben wir die Kitabegehung interaktiv gestaltet. Unsere Funktionsräume sind bekanntlich nach Kontinenten benannt – passend dazu sind dort die jeweils heimischen Tierarten an den Wänden zu finden. Ausgestattet mit einer Übersichtskarte bekamen die Studierenden die Aufgabe, die verschiedenen Tiere in den jeweiligen Räumen aufzuspüren.
Auf diesem Weg erkundeten die Besucherinnen unsere vielfältigen Bildungsbereiche wie den Rollenspiel- und Bauraum, das Atelier, den Musik-, Lese- und Forscherraum sowie den Bewegungsraum und unser Bistro. Große Begeisterung weckten auch unsere Frischküche, die täglich für das gesunde Wohlbefinden der Kinder sorgt, sowie unser weitläufiges Außengelände, das den Kindern naturnahe Bewegungsmöglichkeiten bietet.

Fokus Nachhaltigkeit: Ein wichtiger Baustein im Bildungsangebot
Ein zentraler Schwerpunkt des Treffens war ein intensiver, langer Austausch über das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Kita-Alltag. Wir haben gemeinsam erörtert, welche enormen Vorteile die frühe Verankerung von Nachhaltigkeit im Bildungsangebot für die Entwicklung der Kinder mit sich bringt: Sie stärkt das Bewusstsein für die Umwelt, fördert verantwortungsvolles Handeln und schult das Verständnis für globale Zusammenhänge.
Besonders spannend war der direkte Ländervergleich beim Thema Abfallwirtschaft: Wir haben den Gästen das spezifische Mülltrennungssystem hier in Münster vorgestellt. 

In unserer Einrichtung wird das Thema nicht nur theoretisch besprochen, sondern aktiv gelebt:
- Die Kinder beteiligen sich täglich aktiv an der Mülltrennung in den Gruppen und im Bistro.
- Umweltbewusstsein von klein auf: Durch dieses praktische Tun erfahren die Kinder spielerisch, wie wichtig Mülltrennung ist und welchen positiven Einfluss fachgerechtes Recycling auf den Schutz unserer Umwelt und des Klimas hat.
- Passend dazu – und ganz im Sinne der Reggio-Pädagogik – arbeiten wir ressourcenorientiert. Das bedeutet unter anderem, dass wir auch im Atelier Materialien wertschätzen, wiederverwenden und den Blick der Kinder für den Wert der Dinge schärfen.

Nach dem Rundgang und der Vertiefung der Umweltthemen kamen wir in unserer Lobby zu einem intensiven Fachgespräch zusammen. Es war ein Dialog auf absoluter Augenhöhe und geprägt von gegenseitigem Interesse. Neben Fragen zu unseren Bildungsangeboten und der Reggio-Pädagogik wurde auch unser Standort sowie unsere tolle Stadt Münster von den Gästen überaus positiv hervorgehoben.

Besonders gefreut haben wir uns über die wunderbare Rückmeldung, die uns die Studierenden nach ihrem Besuch hinterlassen haben:
„Besonders beeindruckt hat uns die offene, herzliche und wertschätzende Atmosphäre in Ihrer Einrichtung. Frau Tanja von Malottki hat sich viel Zeit für uns genommen und uns mit großem Engagement, Offenheit und spürbarer Begeisterung durch die Einrichtung geführt. Sie beantwortete all unsere Fragen aufmerksam und ermöglichte uns vielfältige Einblicke in den pädagogischen Alltag sowie die pädagogischen Konzepte der Einrichtung. Der Besuch hat uns viele neue Perspektiven eröffnet und erneut gezeigt, wie bereichernd internationaler Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen im Bereich der Pädagogik sein können. Vielen Dank für den freundlichen Empfang, Ihre Zeit und die inspirierenden Einblicke in Ihre Arbeit. Wir blicken sehr positiv auf diesen Tag zurück und werden ihn in schöner Erinnerung behalten.“
Die Studierenden der FH Südwestfalen (Fachbereich Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften) sowie die Studierenden der Universitäten aus Finnland und Schweden.

Fazit
Der Besuch war für alle Beteiligten ein wunderschöner, inspirierender Austausch, der uns viel Freude bereitet hat. Gerne möchte man uns in Zukunft noch einmal besuchen – ein tolles Kompliment, das uns zeigt, dass unsere pädagogische Arbeit auch im internationalen Vergleich nachhaltig begeistert.